Gasteig
Rosenheimer Str. 5
Carl-Amery-Saal
I110324
Eintritt frei

Wie kann auf dem Münchner Immobilienmarkt "der Druck aus dem Kessel" gelassen werden, wie es schon der frühere Oberbürgermeister Georg Kronawitter forderte? Gibt es wirksame Strategien, um das Wachstum von Stadt und Region München zu bremsen und damit die Explosion von Mieten und Bodenpreisen zu stoppen?

Die Lösungsansätze reichen von "Bauen, bauen, bauen" über das Bestreben, Arbeits- und Studienplätze verstärkt in ländlichen Regionen Bayerns anzusiedeln bis zu der Forderung nach einer am Gemeinwohl orientierten Reform des Bodenrechts.

Über diese höchst unterschiedlichen Vorschläge, ihre Wirkungen und Folgen diskutieren:

Hubert Aiwanger, Bayerischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident (FW), angefragt

Prof. Dr. Stephan Kippes, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (angefragt)

Stephan Reiß-Schmidt, Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht

In Zusammenarbeit mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Evangelischen Stadtakademie München, der Münchner Initiative für ein soziales Bodenrecht sowie der Stiftung Weiter-Denken.

 

Gasteig
Rosenheimer Str. 5
Carl-Amery-Saal
I110308
Eintritt frei

Vom Münchner Hauptbahnhof nach Garching in einer halben Stunde. Was mit dem Auto kaum zu schaffen ist, soll künftig mit dem Rad möglich sein – dank eines Radschnellweges, der durch die Maxvorstadt und Schwabing führen soll. Andere Städte und Regionen zeigen, dass großzügig angelegte Radschnellwege – trotz der Einschränkungen für den Autoverkehr – ein probates Mittel zur Entlastung der Verkehrssituation sein können. Was kann München aus den Erfahrungen lernen, die im Ruhrgebiet gemacht wurden?

 

 

Impulsvorträge und Gespräch mit Dr. Florian Paul, Stabsstelle Radverkehr der Landeshauptstadt München und

Martin Tönnes, Regionalverband Ruhr

 

DGB Haus
Schwanthalerstr. 64
I121010
€ 13.–
Anmeldung erforderlich

München ist attraktiv für Einheimische und Fremde. Aber München besteht nicht nur aus Fürstengeschichte, prachtvollen Kunstwerken und "Bierseligkeit". Neben den glänzenden Seiten gibt es auch die Geschichte der Arbeiterbewegung, besonders des 20. Jahrhunderts. In herkömmlichen Stadtführungen kommt das seltener vor.

Diese Busrundfahrt, ergänzt durch einen Spaziergang im Stadtzentrum, führt auch zu den Stätten der Novemberrevolution 1918, der Räterepublik 1919, des Aufstiegs der NSDAP sowie an Orte des antifaschistischen Widerstands.

 

Stadtrundfahrt und Führung: Elvira Bittner

 

 

NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1 ·
I121500
€ 6.–

Die Bauten des NSDAP-Parteizentrums am Königsplatz verkörpern noch heute die in Stein gehauene Ideologie der Nationalsozialisten. Mit der Errichtung des Führerbaus nach den Plänen von Paul Ludwig Troost zementierte Hitler in den 1930er Jahren seinen Machtanspruch und legte gleichzeitig den Grundstein seiner politischen wie persönlichen Repräsentation. Wir schauen uns in einem Rundgang die öffentlich sonst nicht zugänglichen Bauwerke und das angrenzende Areal der architektonischen Machtinszenierung an und setzen uns mit der Wirkungsweise von Baugestaltung und ihre Funktion als monumentale Kulisse auseinander.

 

Führung: Dr. Petra Kissling-Koch

 

 

Treffpunkt: Oktoberfest-Haupteingang (am Mahnmal)
Bavariaring 1
I121410 –
€ 10.–
Anmeldung erforderlich

Wer war der "Bayrische Herkules"? Was hatten Hirschen und Pferde mit einer Volksbelustigung zu tun und was hat es mit dem "guten Biergeist" auf sich? Folgen Sie bei diesem besonderen Wiesn-Rundgang einem Stadtführer und einer Geschichtenerzählerin, die über die eher unbekannten Kapitel der Oktoberfest-Geschichte informieren: über bayerische Traditionen, kuriose Begebenheiten und Münchner Originale. Hören Sie dazu hintergründige G´schichten in bairischer Mundart, die nicht nur vom Pferderennen, dem Ochsen Friedrich und den "Rekommandanten" handeln.

 

Führung: Karin Ostberg und Heinrich Ortner